Unsere Referenten

In den vergangenen Jahren konnte unser Verein einige namhafte Referenten zu unterschiedlichsten Themen begrüßen.

Heiko Engelkes – Autor und Journalist

Nach dem Abitur, das er 1952 in seiner Geburtsstadt ablegte, studierte Heiko Engelkes zwischen 1952 und 1955 in Wilhelmshaven, Hamburg und Berlin Rechtswissenschaft, politische Wissenschaften und Journalismus. Im Anschluss wechselte er als Fulbright-Student an die William Allan White School of Journalism der Kansas University.
Seine journalistische Laufbahn begann er 1956 als freier Mitarbeiter für das Hörfunkprogramm des Norddeutschen Rundfunks und das Deutsche Allgemeine Sonntagsblatt. 1960 wechselte er zumWestdeutschen Rundfunk und wurde dort Mitarbeiter der Tagesschau-Redaktion. 1965 übernahm er deren Leitung.
Als Korrespondent der ARD ging er 1974 nach Paris und leitete dort ab 1978 das Studio des Fernsehsenders. Nach fünf Jahren kehrte er 1983 nach Deutschland zurück und wurde Zweiter Chefredakteur vonARD-aktuell, der zentralen Fernseh-Nachrichtenredaktion der ARD. 1991 übernahm er ein zweites Mal die Leitung des ARD-Studios in Paris und blieb dort bis zu seiner Pensionierung im Jahr 1998.
In den letzten ARD-Tagesthemen vor der Deutschen Wiedervereinigung, am 2. Oktober 1990, sprach Engelkes vor einem Millionenpublikum aus Ost und West den traditionellen Kommentar. Diesen begann er mit den Worten: „Ich kann noch nicht so richtig jubeln und ich werde nachher, wenn diese Sendung beendet ist, auch kein Feuerwerk abbrennen. Das Wort ‚Deutschland einig Vaterland‘ geht mir nur zögernd über die Lippen.“ Sinnbildlich steht Engelkes‘ Kommentar als ein Stück Zeitgeschichte für die mit der Wiedervereinigung verbundenen Sorgen um den Status der nunmehr als Teil der Bundesrepublik fungierenden, jedoch weitaus schwächer aufgestellten neuen fünf Länder und ihrer Bürger. Quelle: wikipedia.org

Prof. Dr. Josef Molsberger – Vorsitzender a.D. der VDFG

Jaques Moreau – Generalkonsul a.D. der Republik Frankreich  in Düsseldorf

Jean-Paul Picaper – frz. Autor, Politologe und Journalist

Picaper entstammt einer Bauern- und Handwerkerfamilie aus den französischen Pyrenäen. Er studierte GermanistikSkandinavistik und Politikwissenschaft in Bordeaux, im damaligen West-Berlin und in Paris. Danach leistete er Wehrdienst bei einer französischen Einheit in Berlin. Er promovierte in Straßburg und habilitierte sich in Berlin, wo er 1973 an der Freien Universität eine Assistenzprofessur für Politikwissenschaft übernahm. Von 1976 bis 1977 war er Chefredakteur der deutsch-französischen Zeitschrift Documents in Straßburg. Zwischen 1977 und 2003 war er Deutschland-Korrespondent der Pariser Tageszeitung Le Figaro, zunächst in Bonn, ab 1999 in Berlin. Seitdem ist er Berlin-Korrespondent der französischen Zeitschriften Valeurs Actuelles und Politique Internationale. Seit 2005 schreibt er zudem regelmäßig für die Preußische Allgemeine Zeitung, meist zu aktuellen Themen mit französischem Bezug. Picaper ist Autor einer Reihe von Büchern, insbesondere über deutsch-französische Geschichte und Politik, die auf Deutsch und Französisch publiziert wurden. Er schrieb unter anderem über Helmut Kohl,Angela Merkel und Nicolas Sarkozy und befasste sich mit dem Schicksal von Besatzungskindern („Enfants maudits“), die französische Frauen während des Zweiten Weltkrieges und danach von deutschen Soldaten bekamen. Sein Buch über die Operation Walküre erschien mit einem Vorwort des damaligen Bundespräsidenten Horst Köhler. Quelle: wikipedia.org